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Refertilisierung nach Tubenligatur — Behandlungen | Macrocare
Fruchtbarkeit und reproduktive Gesundheit

Refertilisierung nach Tubenligatur

Die Refertilisierung nach einer Tubenligatur ist ein chirurgischer Eingriff, der darauf abzielt, die Fruchtbarkeit einer Frau wiederherzustellen, nachdem sie sich einer Eileiterunterbindung (dem "Abbinden der Eileiter") unterzogen hat. Bei dem Eingriff werden die zuvor durchtrennten oder verschlossenen Eileiter, die eine Schwangerschaft verhindern sollten, wieder miteinander verbunden. Dieser Eingriff bietet Frauen, deren Eileiter in der Vergangenheit abgebunden wurden, die Chance, wieder auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Der Erfolg einer Refertilisierung hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Art des ursprünglichen Eingriffs zur Eileiterunterbindung, die Länge der verbliebenen Eileiter, der Gesundheitszustand der verbliebenen Eileiter, das Alter der Frau und weitere Fruchtbarkeitsfaktoren.

2 geprüfte Anbieter1 Reiseziele
Ab5.000 $Nur Behandlungspreis

Kurze Zusammenfassung

Refertilisierung nach Tubenligatur wird von 2 geprüften Anbietern an 1 Standort im Macrocare-Netzwerk angeboten. Die Behandlungspreise beginnen bei 5.000 $ und decken allein die Behandlung ab — Flüge und Unterkunft sind nicht enthalten.

Der Prozess der Refertilisierung beginnt mit einer umfassenden Untersuchung, um festzustellen, ob eine Frau eine geeignete Kandidatin für den Eingriff ist. Diese Beurteilung umfasst eine Durchsicht der Krankengeschichte der Frau, Einzelheiten des ursprünglichen Eingriffs zur Eileiterunterbindung (sofern Unterlagen vorliegen) sowie eine Beurteilung ihrer aktuellen Fruchtbarkeit durch Bluttests (etwa FSH- und AMH-Werte) und eine gynäkologische Untersuchung. In einigen Fällen kann eine Hysterosalpingographie (HSG) durchgeführt werden, um die Länge und den Zustand der verbliebenen Abschnitte der Eileiter zu beurteilen.

Die Operation zur Refertilisierung kann mit verschiedenen Techniken durchgeführt werden, darunter offene Chirurgie oder minimalinvasive Chirurgie (Laparoskopie oder robotergestützte Chirurgie). Die verwendete Technik hängt von der Erfahrung und Vorliebe des Chirurgen sowie von individuellen Faktoren ab, etwa vom Ausmaß der Eileiterunterbindung und vom Zustand der Eileiter.

Bei der offenen Chirurgie wird ein größerer Schnitt im Bauch vorgenommen, um Zugang zu den Eileitern zu erhalten. Der Chirurg identifiziert die verschlossenen oder geschädigten Abschnitte der Eileiter, entfernt sie und verbindet anschließend die verbliebenen Enden mit feinen chirurgischen Nähten.

Bei der minimalinvasiven Chirurgie werden mehrere kleine Schnitte im Bauch vorgenommen. Ein Laparoskop (ein dünner Schlauch mit einer Kamera) und kleine chirurgische Instrumente werden durch diese Schnitte eingeführt. Der Chirurg nutzt den Videobildschirm, um die Instrumente zu führen und denselben Prozess der Wiederverbindung der Eileiter wie bei der offenen Chirurgie durchzuführen. Die minimalinvasive Chirurgie führt häufig zu einer kürzeren Erholungszeit, weniger Schmerzen und weniger Narbenbildung.

Nachdem die Eileiter wieder verbunden wurden, werden sie während der Operation häufig getestet, indem ein blauer Farbstoff in die Gebärmutter injiziert und sein Durchtritt durch die Eileiter beobachtet wird, um sicherzustellen, dass die Verbindung durchgängig (offen) ist und keine Blockaden vorliegen.

Die Chancen auf eine Schwangerschaft nach einer Refertilisierung hängen von mehreren Faktoren ab, darunter die Länge der verbliebenen Eileiter nach der Wiederverbindung, ob durch den ursprünglichen Eingriff oder andere Faktoren Schäden an den Eileitern vorliegen, das Alter der Frau (da die natürliche Fruchtbarkeit mit dem Alter abnimmt) sowie weitere Fruchtbarkeitsfaktoren bei der Frau und ihrem Partner.

Manchen Frauen, die sich einer Refertilisierung unterziehen und weitere Risikofaktoren für Unfruchtbarkeit aufweisen oder die innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach der Operation nicht schwanger werden, kann geraten werden, andere Optionen der Fruchtbarkeitsbehandlung wie die In-vitro-Fertilisation (IVF) in Betracht zu ziehen. Bei der IVF werden die Eileiter umgangen, indem Eizellen außerhalb des Körpers mit Spermien befruchtet und die entstandenen Embryonen anschließend direkt in die Gebärmutter übertragen werden.

Häufig gestellte Fragen

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